Hufeisen gefunden!

Auf dem heutigen Sonntagsausflug um Schneckenhof haben wir ein Hufeisen in der Nähe der Hirschstub’n gefunden. Der Verlierer möge sich melden.

Schneckenhof,Hufeisen

Posted in Schneckenhof | Leave a comment

Im Sommer 2012 weiter nach Fribourg

Im Frühsommer 2012 soll es weitergehen auf dem Jakobsweg durch die Schweiz. Starten werde ich mit der Etappe von Einsiedeln nach Ingenbohl, die ich im Herbst 2011 wegen Dauerregens mit Schneefall nicht mehr gelaufen bin. In weiteren sieben Etappen bis nach Fribourg versuche ich dem Ende der Welt wieder ungefähr 220 km näher zu kommen.

Posted in Uncategorized | Tagged | Leave a comment

Von Schmerikon nach Einsiedeln

Schiffchen fahren in Schmerikon nur sonntags. Deshalb fällt die Seerundfahrt auf dem Züricher See am Mittwoch aus. Neben Schlafen verbringe ich den Tag mit der Planung der nächsten Etappen und schon der Heimreise. Wer weiß schon, wann ich wieder einen so einfachen Internetzugang erhalte wie im Hotel Seehof.

Um genug Zeit zum Genießen und für ein Mittagsschläfchen unter einem Baum zu haben, will ich mir für die Etappe nach Einsiedeln zwei Tage genehmigen. Nach Studium der Unterkunftspreise in Lachen als potentiellen Übernachtungsort kehre ich wieder zur Eintagesvariante zurück.

Früh breche ich am Bahnhof Schmerikon nach Osten auf. Ich werde den See umgehen und nicht bei Rapperswil über den Damm queren. Oh wie schön, dass ich wieder laufen darf!

Die Schmerikoner Aa überquere ich an der überdachten Brücken. Keine Ahnung warum dies sein muss!

Die Linthbordkapelle erlaubt eine stille Einkehr!

Auf der Bank an der Kapelle St.Jost bei Galgenen mache ich richtig Brotzeit.

Hinter Lachen geht es aufwärts über einen Grat zur Johannisburg. Am Südhang wird Wein angebaut:leider sind alle Reben im Frühjahr erfroren. Der Norden läßt nach Rapperswil blicken.

Bald geht es steil und lang zum Etzelpaß mit der Meinradskapelle. Als ich sie betrete, ist es noch wunderbar warm. Beim Verlassen hingegen überrasched kühl. Eine Kaltfront ist eingetroffen. Noch hat die kalte die warme Luft in den tieferen Lagen nicht verdrängt. Zweifellos wird sich das Wetter aber ändern.

Noch kann ich die Mythen erkennen. Irgendwo davor liegt Einsiedeln in der Tiefe.

Noch ist es aber ein Stück über ein ziemlich kupiertes Gelände. Die Zeichen für die Nähe des Wallfahrtortes mehren sich. In einer Hütte am Wegrand hat schon mancher seinen Sorgenstein und sein Kreuz liegengelassen.

Und dann stehe ich doch endlich nach tagelanger Wanderung wie tausende andere zuvor an der Kirche auf dem großen Platz, zwar zu renovieren aber trotzdem imposant.

Dem Inneren werde ich mich morgen widmen. Für das erste suche ich Zuflucht im Sankt Joseph. Als ich in meinem Zimmer das Fenster öffne, fängt es zu regnen an. Und es wird die nächsten Tage nicht mehr aufhören.

Posted in Einsiedeln, Schmerikon | Tagged , | Leave a comment