Die zweite Etappe zum Finis Terrae benutzt auf dem Ostbayerischen Jakobsweg den Abschnitt von Altmannstein nach Stammham über Tettenagger, Oberoffendorf und Bettbrunn.
Ich habe volles Vertrauen, daß die Bayerische Staatsforsten den Schnee ordentlich von ihren Wegen im Köschinger Forst räumen. Und ich werde nicht enttäuscht. Bis auf wenige Stellen beim Aufstieg in Altmannstein und später außerhalb des Waldes, in denen ich schonmal bis zu den Knien versinke, kann ich einen halben Tag lang bequem durch den Winterwald zu spazieren.
Am morgen hat zudem ein dünne Schicht Pulverschnee viele alte Spuren beseitigt. Vor mir liegt eine scheinbar saubere Welt. Jemand scheint es besonders gut mit mir zu meinen. Die bayerische Verwaltung schließe ich in diesem Fall aus. Oder mehr Dusl als Verstand!
Keine Spur zum Licht! Aber trotzdem leuchtet ein Licht!
Ein Wegweiser zeigt mir die verbleibende Entfernung nach Santiago: 2600 km. Ich muß schon jetzt meine Planung revidieren.
Die Pyramiden für den Frieden in der Welt hätte ich unter dem Schnee fast übersehen. Leider konnte ich bei all der weißen Pracht auch keinen Stein finden. Beim nächsten Mal werde ich einen von der Kiesbank vor dem Kloster Weltenburg dabei haben!








