Unter der Rosenburg vorbei geht es Richtung Grub. Wir kommen an der Kupfernase, dem Riedenburger Wintersportzentrum der 60er Jahre, vorbei. Weiß der Teufel, was mich als Kind dazu brachte, mich hierher zum Ski- und Schlittenfahren von Riedenburg zu Fuß hochzuquälen.
Bei der Backschneiderkapelle nahe Grub geht es in den Wald, den wir erst kurz vor Hattenhausen wieder verlassen.

Nach ungefähr 35 Jahren bin ich zum ersten Mal wieder in Hattenhausen. Es hat sich nicht viel verändert. Wahrscheinlich hatte das Dorf damals auch schon geteerte Straßen. In jedem Fall hatte es die beste Viehwaage, von der wohkbekannte Metzger und Viehhändler schwärmten. Die damaligen Bausünden in Form von Wochenendhäuschen sind leider immer noch sichtbar. Und die Kirche ist wie überall in bestem Zustand!

Steil bergab und wieder bergauf geht es nach Frauenberghausen. In der Nähe des verwilderten Sportplatzes machen wir Brotzeit. Vorbei sind offenbar die Fußballschlachten, in denen sich die umliegenden Bauerndörfer bekriegten. Geblieben ist nur der wunderbare Ausblick!

Dann geht es ins Schambachtal. Der Abstieg am Schluß ist überraschend steil und erfordert etwas Geschick. Auf jeden Fall lande ich am Schluß in einer Art Komposthaufen. Dafür werden wir zuvor durch den Blick auf die Schambacher Kirche entschädigt.

Auf der ehemaligen Bahnstrecke geht es Richtung Riedenburg. Die gegenüberligenden Trockenrasenhänge unter dem Lintlhof werden eines unserer nächsten Ziele sein.


